„Was kostet eine Website?“ – diese Frage hört wohl jede Agentur, und sie ist völlig berechtigt. Schließlich möchten Sie wissen, mit welcher Investition Sie rechnen müssen, bevor Sie ein Projekt starten. Die ehrliche Antwort lautet zunächst: Es kommt darauf an.
Eine Website kann wenige Euro im Monat kosten oder einen fünfstelligen Betrag – je nachdem, was sie leisten soll. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, welche Faktoren den Preis bestimmen, welche Budgets am Markt üblich sind und welche Kosten nach dem Start anfallen.
Warum es keinen Einheitspreis gibt
Eine Website ist kein Produkt von der Stange. Man kann sie eher mit einem Hausbau vergleichen: Ein Gartenhaus und ein Einfamilienhaus haben beide Wände und ein Dach, kosten aber sehr unterschiedlich viel. Entscheidend sind Größe, Ausstattung und die Qualität der Ausführung.
Bei Websites ist es ähnlich. Zwei Angebote mit dem Titel „Unternehmenswebsite“ können völlig unterschiedliche Leistungen beschreiben. Ein genauer Blick auf den Inhalt eines Angebots ist deshalb wichtiger als der Endbetrag allein.
Diese Faktoren bestimmen den Preis
- Umfang und Seitentypen: Entscheidend ist weniger die reine Seitenzahl als die Zahl unterschiedlicher Seitentypen. Zehn gleich aufgebaute Leistungsseiten sind schneller umgesetzt als fünf Seiten mit jeweils eigenem Aufbau.
- Individuelles Design oder Vorlage: Ein fertiges Theme ist günstiger, setzt aber Grenzen. Ein individuelles Webdesign wird dagegen auf Ihre Marke und Ihre Zielgruppe zugeschnitten und lässt sich später sauber erweitern.
- Inhalte: Texte, Fotos und Grafiken sind oft der unterschätzte Teil. Ob Sie alles selbst liefern oder Unterstützung bei Texten und Bildern brauchen, macht einen deutlichen Unterschied.
- Funktionen: Kontaktformulare, Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, ein Online-Shop oder Schnittstellen zu anderen Systemen erhöhen den Aufwand – teils erheblich.
- Qualität im Hintergrund: Kurze Ladezeiten, Barrierefreiheit, eine datenschutzkonforme Umsetzung und saubere SEO-Grundlagen sieht man auf den ersten Blick nicht. Sie entscheiden aber darüber, ob die Website gefunden wird, für alle nutzbar ist und rechtlich auf sicheren Füßen steht.
Gerade beim letzten Punkt unterscheiden sich Angebote stark. Fragen Sie deshalb gezielt nach, ob Ladezeit, Datenschutz und SEO-Grundlagen im Preis berücksichtigt sind.
Grobe Orientierung: Was Websites am Markt kosten
Konkrete Zahlen helfen bei der Einordnung. Die folgenden Spannen sind eine grobe Marktorientierung (netto) und kein Angebot von Marcze Media. Je nach Anbieter und Anforderungen können die tatsächlichen Preise abweichen.
- Website-Baukasten zum Selbermachen: ab etwa 20 € pro Monat – zuzüglich Ihrer eigenen Zeit für Einrichtung, Texte und Pflege.
- Kompakte Website: wenige Seiten auf Basis einer bewährten Struktur, etwa 2.000–5.000 €.
- Individuelle Unternehmenswebsite: etwa 8–15 Seiten, eigenes Design, Unterstützung bei den Texten und SEO-Grundlagen, etwa 5.000–15.000 €.
- Größere Projekte: mit Online-Shop, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen oder individuellen Funktionen, ab etwa 15.000 €.
Ein Baukasten kann für den Anfang reichen, etwa für eine einfache Visitenkarte im Netz. Soll die Website aber gezielt Anfragen bringen, gut gefunden werden und mit Ihrem Unternehmen wachsen, stoßen solche Lösungen oft an ihre Grenzen.
Sie möchten wissen, was Ihre Website kosten würde?
Im kostenfreien Erstgespräch klären wir Ziele und Umfang Ihres Projekts – als Grundlage für ein Angebot, das zu Ihnen passt. Unverbindlich, telefonisch oder per Video.
Laufende Kosten nicht vergessen
Mit dem Start ist eine Website nicht „fertig“. Planen Sie die laufenden Kosten von Anfang an ein, damit sie später nicht überraschen:
- Hosting: der Server, auf dem Ihre Website liegt. Achten Sie auf Geschwindigkeit, Serverstandort und Datensicherung.
- Domain: Ihre Internetadresse, die jährlich verlängert wird.
- Wartung: Updates für WordPress, Theme und Plugins, regelmäßige Backups und ein Blick auf die Sicherheit.
- Lizenzen: Viele Premium-Plugins und externe Dienste werden jährlich oder monatlich abgerechnet.
- Inhaltspflege: neue Texte, Referenzen oder Beiträge – ob Sie diese selbst einpflegen oder dabei Unterstützung möchten.
Wer sich um die Technik nicht selbst kümmern möchte, kann Hosting und Wartung auch in einem Paket abgeben. Wichtig ist nur, dass die Zuständigkeit klar geregelt ist.
Warum günstig am Ende teuer werden kann
Ein niedriger Einstiegspreis ist verlockend. Häufig wird dabei aber an Stellen gespart, die man erst später bemerkt: eine langsame Website, fehlende Backups, ein überladenes Theme mit zahlreichen Plugins oder Texte, die bei Google kaum gefunden werden.
Die Folgen kosten Geld – durch entgangene Anfragen, aufwendige Nachbesserungen oder im ungünstigsten Fall einen kompletten Neustart nach wenigen Jahren. Steht ein solcher Neustart an, hilft Ihnen unser Beitrag zum Website-Relaunch ohne Ranking-Verlust. Vergleichen Sie Angebote daher nicht nur nach dem Preis, sondern nach dem, was tatsächlich enthalten ist.
So setzen Sie Ihr Budget sinnvoll ein
- Prioritäten setzen: Legen Sie fest, was zum Start unbedingt nötig ist und was warten kann. So fließt das Budget dorthin, wo es die größte Wirkung hat.
- Mit dem Kern starten: Gehen Sie mit den wichtigsten Seiten und Funktionen online und erweitern Sie die Website in Phasen. So sammeln Sie früh Erfahrungen und investieren gezielt.
- Inhalte früh liefern: Fehlende Texte und Bilder gehören zu den häufigsten Gründen für Verzögerungen. Wer Inhalte rechtzeitig bereitstellt, spart Abstimmungsaufwand.
- Ein pflegbares System wählen: Mit einer sauber aufgebauten WordPress-Website ändern Sie Texte, Bilder und Beiträge selbst – ohne für jede Kleinigkeit einen Auftrag vergeben zu müssen.
Eine durchdachte Planung vorab, etwa im Rahmen von Strategie und Konzept, verhindert außerdem, dass Budget in Funktionen fließt, die später niemand nutzt.
Fazit: Ein seriöses Angebot braucht klare Ziele
Was eine Website kostet, hängt von Umfang, Design, Inhalten, Funktionen und Qualität ab. Die genannten Marktspannen geben eine erste Orientierung, ersetzen aber keine Kalkulation für Ihr konkretes Vorhaben.
Ein seriöses Angebot setzt voraus, dass Ziele und Umfang klar sind. Genau dafür ist unser kostenfreies Erstgespräch da: Wir sprechen über Ihr Vorhaben, klären offene Fragen und zeigen Ihnen, welcher Weg sinnvoll ist. Einen Termin können Sie direkt online buchen.