SEO-Texte schreiben lassen: Was gute Website-Texte ausmacht

SEO-Texte schreiben lassen oder selbst schreiben? Was gute Website-Texte ausmacht – von der Suchintention über Recherche und Aufbau bis zum Briefing.

Wer SEO-Texte schreiben lassen möchte, hat meist zwei Ziele: Die Website soll bei Google gefunden werden, und sie soll Besucher überzeugen. Gute SEO-Texte leisten beides. Sie beantworten die Frage, mit der jemand sucht, und zeigen Google zugleich, wofür Ihre Seite relevant ist.

In diesem Beitrag zeigen wir, was gute Website-Texte ausmacht, wie sie entstehen, was in ein Briefing gehört und wann es sich lohnt, sie schreiben zu lassen.

Was einen guten SEO-Text ausmacht

Ein guter SEO-Text ist zuerst ein guter Text für Menschen. Er beantwortet die Frage hinter einer Suchanfrage verständlich und ohne Umwege – genau solche Inhalte möchte Google seinen Nutzern zeigen.

Die Absicht hinter einer Suche nennt man Suchintention. Für Unternehmenswebsites sind vor allem drei Arten wichtig:

  • Informieren: Wer „Was ist eine Meta-Beschreibung?“ eingibt, erwartet eine Erklärung, keinen Verkaufstext.
  • Vergleichen: Bei „Texter oder Agentur“ helfen Kriterien, Vor- und Nachteile und eine ehrliche Einordnung.
  • Kaufen oder anfragen: Wer „Website-Texte schreiben lassen“ sucht, möchte wissen, was er bekommt, wie es abläuft und wie er Kontakt aufnimmt.

Daraus folgt eine einfache Regel: ein klares Thema je Seite. Eine Seite, die zugleich erklären, vergleichen und verkaufen will, wird keiner dieser Aufgaben gerecht.

So entsteht ein SEO-Text: Recherche und Aufbau

Suchbegriffe und Fragen recherchieren

Bevor geschrieben wird, klären Sie, mit welchen Worten Ihre Zielgruppe sucht und welche Fragen sie hat. Dabei helfen:

  • Google Search Console: zeigt, bei welchen Suchanfragen Ihre Seiten bereits erscheinen – oft mit unerwarteten Formulierungen.
  • Keyword-Planer in Google Ads: liefert verwandte Begriffe und einen ungefähren Eindruck davon, wie oft danach gesucht wird.
  • Google-Suche: Die Vorschläge beim Tippen und der Bereich „Ähnliche Fragen“ zeigen, was Menschen zu einem Thema wissen möchten.
  • Ihr Kundenkontakt: Fragen aus Telefonaten und E-Mails zeigen, wie Ihre Kunden über Ihr Angebot sprechen.

Sehen Sie sich danach die Seiten an, die bei Ihrem Hauptsuchbegriff weit oben stehen: Welche Fragen beantworten sie, und wo können Sie aus eigener Erfahrung mehr bieten? Es geht nicht ums Abschreiben, sondern darum, zu verstehen, was Suchende erwarten. Daraus entsteht die Gliederung: die Fragen Ihres Textes in einer sinnvollen Reihenfolge.

Ein Aufbau, der Leser führt

Viele Besucher überfliegen eine Seite, bevor sie sich auf einen Abschnitt einlassen. Ein klarer Aufbau hilft ihnen – und Suchmaschinen, den Inhalt einzuordnen:

  • Eine Hauptüberschrift: Sie benennt das Thema der Seite.
  • Aussagekräftige Zwischenüberschriften: Wer nur sie liest, sollte den Inhalt grob erfassen.
  • Kurze Absätze: ein Gedanke je Absatz.
  • Listen: für Aufzählungen, Schritte und Vergleiche.
  • Antworten früh: Die zentrale Aussage steht am Anfang, Details folgen danach.

Was neben dem Fließtext zählt

Google nutzt den Seitentitel in der Regel als Überschrift des Suchergebnisses und die Meta-Beschreibung, wenn sie passt, als Textauszug darunter. Als Richtwert gelten etwa 50 bis 60 Zeichen für den Titel und etwa 140 bis 160 Zeichen für die Beschreibung. Mehr als ein Richtwert ist das nicht: Google gibt keine feste Länge vor, kürzt zu lange Angaben und passt sie mitunter an. Wichtiger ist, dass der Titel das Thema nennt und die Beschreibung sagt, was den Leser erwartet.

Inhaltliche Bilder brauchen einen Alternativtext, der beschreibt, was zu sehen ist – für Screenreader und für Suchmaschinen. Interne Links verbinden Ihren Text mit passenden Seiten, etwa einen Ratgeber mit der zugehörigen Leistung. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag zur internen Verlinkung in WordPress.

Damit ein Text wirken kann, muss auch die Technik stimmen – von der Ladezeit bis zur mobilen Darstellung. Darum kümmern wir uns unter SEO & Performance.

Qualität und Vertrauen: Worauf Google achtet

Nach eigenen Angaben bewertet Google die Qualität eines Inhalts, nicht seine Entstehung – ob von Hand oder mit KI-Werkzeugen geschrieben. Werden dagegen viele Seiten vor allem erstellt, um Rankings zu beeinflussen, stuft Google das in jedem Fall als Spam ein.

Als Orientierung nennt Google vier Eigenschaften, kurz E-E-A-T: Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. E-E-A-T ist kein einzelner Rankingfaktor. In Ihren Texten zeigt es sich zum Beispiel so:

  • Zeigen, wer schreibt: Ein Text mit erkennbarem Autor oder Unternehmen wirkt glaubwürdiger als ein anonymer.
  • Echte Beispiele nennen: Erfahrungen aus Ihrem Arbeitsalltag hat sonst niemand – sie machen einen Text unverwechselbar.
  • Fakten prüfen: Kontrollieren Sie Zahlen, Fachbegriffe und rechtliche Aussagen vor der Veröffentlichung.
  • Keine Keyword-Häufung: Texte, die mit Suchbegriffen überladen sind, lesen sich holprig und verstoßen gegen die Spam-Richtlinien von Google.

SEO-Texte schreiben lassen oder selbst schreiben?

Wenn Sie selbst schreiben, fließt Ihr Fachwissen direkt in den Text. Das lohnt sich, wenn Sie gern formulieren und Zeit für die Pflege Ihrer Seiten haben. Oft hakt es aber an zwei Stellen: Im Tagesgeschäft bleibt die Seite liegen, und das eigene Angebot mit den Augen eines Kunden zu sehen, fällt schwer.

Wer Texte in Auftrag gibt, gewinnt Zeit und einen Blick von außen. Das ist vor allem sinnvoll, wenn viele Seiten auf einmal entstehen oder vorhandene Texte kaum Anfragen bringen. Ob Sie eine Agentur, eine freie Texterin oder einen Texter in Berlin beauftragen: Ihr Fachwissen muss trotzdem in den Text. Klären Sie vorab, wer recherchiert, wie Korrekturen ablaufen und wer die Texte einpflegt.

Bei Marcze Media entstehen Texte gemeinsam mit erfahrenen Texterinnen und Textern. Wir recherchieren die Suchbegriffe vor dem Schreiben und übernehmen die fertigen Texte mit Seitentitel, Beschreibung, Alternativtexten und internen Links in Ihre Website. Dabei haben Sie einen festen Ansprechpartner. Was die Leistung umfasst, lesen Sie unter Texte & Content. Ein Beispiel für unsere Arbeit ist unser eigener Ratgeber, zu dem auch dieser Beitrag gehört.

Was ein gutes Briefing enthält

Ob Sie selbst schreiben oder schreiben lassen: Ein kurzes Briefing spart Abstimmungsrunden. Es klärt diese Punkte:

  • Zielgruppe: Wer liest die Seite, und was weiß diese Person bereits?
  • Ziel der Seite: Soll der Besucher anrufen, einen Termin buchen oder sich zunächst informieren?
  • Tonalität: Sie oder du, sachlich oder locker?
  • Begriffe: Welche Wörter nutzen Ihre Kunden, welche Fachbegriffe sollen erklärt oder vermieden werden?
  • Beispiele: typische Fragen, Anwendungsfälle und Erfahrungen aus Ihrem Alltag.
  • Abgrenzung: Was bieten Sie nicht an, und was unterscheidet Sie von anderen?

Bestehende Texte verbessern statt neu schreiben

Nicht jede Website braucht neue Texte. Oft genügt es, vorhandene Seiten gezielt zu überarbeiten:

  1. Daten ansehen: Lassen Sie sich im Leistungsbericht der Google Search Console die Suchanfragen mit Klicks und Impressionen anzeigen.
  2. Auffälligkeiten finden: Interessant sind Suchanfragen mit vielen Impressionen, aber wenigen Klicks. Ihre Seite erscheint, wird jedoch selten angeklickt.
  3. Ursache eingrenzen: Steht die Seite laut durchschnittlicher Position weit oben, prüfen Sie Seitentitel und Beschreibung. Steht sie weiter hinten, klären Sie, ob der Text die Frage wirklich beantwortet.
  4. Überarbeiten und beobachten: Ergänzen Sie, was fehlt, aktualisieren Sie veraltete Angaben und verfolgen Sie die Werte in den folgenden Wochen.

Typische Fehler bei Website-Texten

Häufig scheitern Website-Texte an denselben Punkten:

  • Content für Google statt für Menschen: Sätze, in die ein Suchbegriff gezwängt wurde, schrecken Leser ab und überzeugen auch Suchmaschinen nicht.
  • Viele dünne Seiten mit fast gleichem Inhalt: etwa kopierte Stadtteilseiten, auf denen nur der Ortsname wechselt. Warum das schadet, erklären wir im Beitrag zur lokalen SEO in Berlin.
  • Kein nächster Schritt: Der Text informiert, aber der Leser erfährt nicht, wie er anfragt oder einen Termin bucht.
  • Nie aktualisiert: Veraltete Angaben und Leistungen, die es nicht mehr gibt, kosten Vertrauen. Prüfen Sie zentrale Seiten in festen Abständen.

Häufige Fragen

Wie lang sollte ein SEO-Text sein?

Eine feste Länge gibt es nicht, und Google bevorzugt nach eigenen Angaben keine bestimmte Wortzahl. Ein Text ist so lang, wie die Frage es verlangt: Eine Leistungsseite kann kompakt sein, ein Ratgeber braucht mehr Raum.

Wie oft sollte der Suchbegriff im Text vorkommen?

Eine feste Quote gibt es nicht. Nutzen Sie den Hauptsuchbegriff im Seitentitel, in der Hauptüberschrift und früh im Text, danach dort, wo er natürlich passt. Google erkennt auch Synonyme und verwandte Begriffe.

Brauche ich einen Texter aus Berlin?

Nicht unbedingt. Entscheidend ist, dass jemand Ihr Angebot und Ihre Zielgruppe versteht – das Briefing gelingt auch per Telefon oder Video-Call. Ortskenntnis hilft, wenn Ihre Texte auf Berlin und Ihr Einzugsgebiet eingehen sollen.

Fazit

Gute SEO-Texte entstehen durch Sorgfalt: Sie beantworten die Frage hinter der Suche, sind klar gegliedert, zeigen echte Erfahrung und führen zum nächsten Schritt. Ob Sie selbst schreiben oder SEO-Texte schreiben lassen – Recherche und ein klares Briefing sind in beiden Fällen die Grundlage.

Sie möchten wissen, wo Ihre Website-Texte stehen? Dann sehen wir sie uns gern gemeinsam mit Ihnen an. Das Erstgespräch ist kostenlos und findet per Telefon oder Video-Call statt.

Marcel Czeranski

Gründer und Geschäftsführer von Marcze Media. Er entwickelt WordPress-Websites, Apps und Plugins – und mit Sponties, Fleißstern und KakapoWP eigene digitale Produkte.

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